St-Nazaire-2019

Mit dem Solex nach St. Nazaire

Vorletzte Etappe und eine Begegnung mit den Gilets jaune :)

Damit es nicht ganz so flach ist, bin ich heute mal Landstraße gefahren. Ein einziges Auf und Ab. Zumindest bis Mittag.

In Ancenis musste ich tanken und war auf der Suche nach der Tankstelle. Am Kreisel fand ich eine Holzhütte und dachte: Was eine lustige Kneipe, da sollte man doch mal nach dem Weg fragen :).

Weit gefehlt, es war das Basislager der Gilets jaune von Ancenis. Info gab es umsonst und nen Kaffee :). Ansonsten wird es Zeit, dass ich ankomme. Das Vorderrad bräuchte eine Behandlung. Es schleift minimal an der Feder des Motors. Die 60 Kilometer morgen hält es noch. :).

Meinen Bericht schreibe ich heute mal in der Kneipe der freien Künstler von Nantes, die direkt neben meinem Appartement ist.

Echt schick. Vielleicht sollte ich mein Solex hier abstellen. Er steht draußen, nicht bewacht :). Und ich habe ein wenig Angst, dass er morgen weg ist. Das wärs noch :).

Bleibt der Solex mit im Appartement 🙂 Wenn es keine Garage gibt 🙂

La Réserve in Angers ein Traum

Da fragt man einen Ladenbesitzer, wo man essen kann, bekommt ein Restaurant empfohlen und es ist alles besetzt :(. Was ein Glück, dass die Bedienung mir La Reserve empfohlen hat.

5. Stock im Kongresscenter mit Blick auf Angers. Und das Essen war echt lecker und noch nicht mal so teuer :). Aber beim Wein drehen sie langsam ab :). Der ist unverschämt teuer, Bier aber auch :(.

Das muss ich noch loswerden :)

Das muss ich noch loswerden. Kurz vor Angers hat mich ein Transporter überholt und an der nächstmöglichen Stelle halt gemacht. Er winkte und wollte, dass ich auch stoppe :).

Der Fahrer hat selbst einen Solex und bot mir seine Hilfe an. Wenn im Umkreis von 50 Kilometern was passieren würde, soll ich anrufen. Er hat alle Ersatzteile und kommt vorbei, um mir zu helfen.

Es gibt echt nette Menschen auf der Welt :).

Der Kampf gegen den Wind und ein Déjà vu :)

Ab Orleans geht es bergab, meinte ich vor 2 Tagen. Dass damit der Wind aber proportional zunimmt, wusste ich nicht. So bin ich heute mal oft nur 15 km/h gefahren, weil der Wind einfach zu stark war.

Ansonsten keine Pannen, nix Besonderes. Oh doch. Ich war in Le Thoureil :). Nun werden die meisten von euch sagen: wo ist denn das oder na und.

Le Thoureil war für mich 2005 und 2006 der Einstieg in die europäische Projektarbeit mit ETwinning. In vielen Vorträgen, in denen ich das Projekt vorstellte, sagte ich immer Le Thoureil ist ein kleiner Ort an der Loire in der Nähe von Angers.

Ich war in einem Leben noch nicht da:). Das kann ich an heute nicht mehr sagen :).

Ansonsten Angers Check 🙂

Und noch ein paar Bilder

Tours

Mit 80.000 Studenten (nein, ich gendere dieses Wort in meiner Freizeit nicht) ist sie so etwas von jung, dass es einem schon eigenartig vorkommt.

Gleichzeitig kommen Mengen an Touristen hinzu. Auf den Tipp eines Wirtes war ich heute beim Italiener und wer saß neben mir? 8 Deutsche 🙂

Hier ein paar Bilder von der lebendigsten Stadt der Reise :).

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